Kopernikusschule Lippstadt

Landsberger Straße 9 | 59557 Lippstadt

Schule ohne Rassismus


Seit dem 17.12.2015 gehört die Kopernikusschule, als fünfte Lehranstalt in Lippstadt, zum bundesweiten Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Im Rahmen einer bunten Zertifizierungsfeier mit Musikeinlagen, Ansprachen und einer Videocollage wurden die Urkunde und die Plakette durch Frau Sabrina Röglin vom Kommunalen Integrationszentrum Kreis Soest feierlich überreicht. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Mensa konnte Schulleiterin Claudia Seifert dazu u.a. den stellvertretenden Bürgermeister Franz Gausemeier, den ehemaligen Schulleiter Peter Hoffmann und den Fachdienstleister Schule der Stadt Lippstadt, Uwe Thiesmann, begrüßen. Ihre besondere Ansprache galt aber den Schülerinnen und Schülern, die sich für das Projekt engagiert haben und sich dafür stark machen, Rassismus und Diskriminierung keine Chance zu geben. "In unserer Schule stellen wir die Gemeinsamkeiten in den Vordergrund und verstehen die Unterschiedlichkeiten als Bereicherung", so Claudia Seifert.
Presseservice der Stadt Lippstadt


Mo Asumang und der Dokumentationsfilm „Der Arier“

60 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen durften am 10.10.2018 Mo Asumang und ihren Dokumentationsfilm "Der Arier" kennenlernen. In dem Film setzt sich Mo Asumang, selbst Afrodeutsche, mit verschiedenen rassistischen Gruppen auseinander. Sie stellt sich den Gruppen und stellt diesen Gruppen Fragen. 

Frau Asumang startet mit einer Vorleserunde aus ihrem Buch, in dem sie aus ihrem Leben berichtet, anschließend wird ihr Dokumentationsfilm gezeigt. Zum Schluss beantwortet sie Fragen der Schülerinnen und Schülern. "Hatten Sie keine Angst?" fragt einer der 9-Klässler Frau Asumang, in der an den Film anschließenden Fragerunde. "Ich hatte Angst…", antwortet Frau Asumang. Die Schülerinnen und Schüler bewundern den Mut dieser Frau. Dieses Filmprojekt hat ihnen einiges zu denken gegeben, viele von ihnen haben selbst einen Migrationshintergrund. Der Dokumentationsfilm und die Worte von Frau Asumang stimmen sie nachdenklich.